
Apfelwickler
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27. Mai 2026Nützlinge im Garten – natürliche Helfer gegen Schädlinge
Die Natur hilft sich selbst
Artikel von garten-reinisch.at am 19.05.2026
Nützlinge im Garten – die kleinen Helfer der Natur
Nützlinge sind unverzichtbare Helfer für einen gesunden und natürlichen Garten. Sie unterstützen das ökologische Gleichgewicht, reduzieren Schädlinge auf natürliche Weise und helfen dabei, den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel deutlich zu verringern. Heimische Nützlinge ernähren sich häufig von Blattläusen, Larven oder anderen Schädlingen und leisten damit täglich wertvolle Arbeit im Garten.
Die Natur unterstützt sich selbst
Nicht jeder Schädlingsbefall muss sofort bekämpft werden. Bei geringem Befall lohnt es sich oft, der Natur Zeit zu geben. Häufig regulieren natürliche Gegenspieler das Gleichgewicht selbst. Zusätzlich können Nützlinge gezielt angesiedelt werden, um Pflanzen biologisch zu unterstützen.
Lebensraum schaffen
Ein abwechslungsreich gestalteter Garten bietet Schutz, Nahrung und Rückzugsorte. Monokulturen sollten vermieden werden, da vielfältige Strukturen die Artenvielfalt fördern und Schädlingen die Ausbreitung erschweren. Geeignete Lebensräume sind:
- Hecken und Staudenbeete
- Trockensteinmauern
- Totholzbereiche
- Nisthilfen und Nützlingshäuser
- Teiche und naturnahe Wasserbereiche
So entstehen ideale Bedingungen für Nützlinge und ein dauerhaft gesundes Gartenökosystem.
Wichtige Nützlinge im Garten
Zu den bekanntesten Nützlingen zählen:
- Marienkäfer und ihre Larven
- Florfliegenlarven
- Schlupfwespen
- Schwebfliegen
- Ohrwürmer
- Libellen
- Laufkäfer
- Igel, Vögel und Fledermäuse
Sie alle tragen dazu bei, Schädlinge auf natürliche Weise zu reduzieren und das biologische Gleichgewicht im Garten zu stärken.
Natürlicher Pflanzenschutz statt Chemie
Ein naturnaher Garten schafft nicht nur Lebensräume für Tiere, sondern reduziert langfristig den Pflegeaufwand und fördert gesunde Pflanzen. Wer Nützlinge gezielt unterstützt, schafft eine nachhaltige und natürliche Lösung gegen viele Gartenprobleme.
gegen Dickmaulrüssler-Larven im Boden:
Rüssler-Stopp: Anwendung April – Mai und Ende August – Oktober, Bodentemperatur mind. 12 °C
gegen Dickmaulrüssler-Käfer auf Kirschlorbeer, Efeu, Rosen, Rhododendren, etc.:
Nematop-Käferstopp: Anwendung Mai – Oktober, Temperatur mind. 12 °C
gegen Wiesenschnakenlarven im Rasen:
Nemastar: Anwendung etwa Mitte September bis Mitte November, Bodentemperatur mind. 12 °C
gegen Mai-, Juni und Gartenlaubkäferlarven im Rasen:
Engerling-Stopp: Anwendung April – September, ja nach Engerling:
ACHTUNG: Je nach Engerling ergeben sich z.T. unterschiedliche Einsatzzeiten:
Gartenlaubkäfer: Mitte Juli – Ende September
Maikäfer (eingeschränkte Wirksamkeit!): April/Anfang Mai und August/Ende September - 1. Behandlung im Flugjahr im Sommer/Herbst; 2. Behandlung im darauffolgenden Frühjahr
Junikäfer: August – September (bzw. 6 Wochen nach dem Junikäferflug) ACHTUNG: Anwendung nur im Flugjahr gegen das 1. Larvenstadium (Larven ca. 1 cm groß)!
gegen Walnuss- und Kirschfruchtfliegenmaden im Boden:
Maden-Stopp: Anwendung Juli – September
ACHTUNG: Je nach Made ergeben sich unterschiedliche Einsatzzeiten:
Walnussfruchtfliege: Erste Behandlung bei Fruchtreife, spätestens bei erstem Fruchtfall. 2 – 3 Wiederholungen in wöchentlichen Abständen; August-September
Kirschfruchtfliege: Erste Behandlung bei Fruchtreife, spätestens bei erstem Fruchtfall. 2 – 3 Wiederholungen in wöchentlichen Abständen; Juni-Juli
gegen überwinternde Apfelwicklermaden auf Baumstämmen:
Maden-Stopp: Anwendung September – März, Temperaturen sollten über 10 °C sein
gegen Blattläuse auf Blättern:
Adalia: Zweipunkt Marienkäfer, Anwendung ca. April – Oktober, Temperaturen von mind. 14° C erforderlich
gegen Buchsbaumzünsler und andere freifressende Schmetterlingsraupen:
XenTari: Anwendung: ca. April – Oktober, mehrmalige Anwendung erforderlich und ständige Befallsüberwachung mit Fallen sinnvoll
Quelle: biohelp Garten & Bienen ; shop.garten-bienen.at


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